Mueggelsee-Schule

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Besuch der ASAMA-Klasse aus Madagaskar


Zaza Faly ist ein Verein aus Berlin, der mit seiner Arbeit Staßenkindern in Madagaskar hilft.  Seit 2013 unterstützt der Förderverein der Müggelsee-Schule mit einem Teil der Einnahmen des Spendenlaufes das Projekt für die Staßenkinder in Madagaskar. Am 12.6.2016 hatten wir die seltene Gelegenheit, diese Kinder an unserer Schule begrüßen zu dürfen...

Insgesamt 15 Projektkinder der ASAMA-Klasse, Betreuerinnen von MANDA, sowie die ehrenamtliche Mitarbeiterin Jobina Diez und der madagassische Musiker Fy Rasolofoniaina konnten auf Einladung von "Engagement Global gGmbH - Service für Entwicklungsinitiativen" sowie ZAZA FALY in der Zeit vom
3. Juni bis 16. Juni für einen Besuch nach Berlin reisen. Dabei wurde eingeplant, dass die Kinder auch die Müggelsee-Schule besuchen. 

Hintergrund dieser Reise war die Teilnahme der Kinder an dem Songcontest "EINEWELTSONG" (Siehe unter: http://www.zazafaly.de/page/musik). Unter dem Motto "alle für EINE WELT für alle" wurde Ende 2015 eine neue Hymne für den Schulwettbewerb des Bundespräsidenten zur Entwicklungspolitik gesucht. Das von Jobina Diez und Fy Rasolofoniaina geschriebene und gemeinsam mit der ASAMA- Klasse der NRO "MANDA" eingesungene Lied "The Mixed-up Song" wurde letztlich von einer unabhängigen Jury aus 159 Teilnehmersongs unter die besten 25 gewählt.

Die Kinder unserer Schule waren natürlich neugierig und aufgeregt. Sollten doch nicht nur die Kinder aus Madagaskar ihr Lied präsentieren, unsere Kinder wollten ihren Gästen auch eine Freude machen und 3 Lieder vortragen. So hat der Musiklehrer Herr Lietzke mit den Kindern ein kleines Programm einstudiert, welches aus folgenden 3 Liedern betand: "Mein kleiner grüner Kaktus", "Der Mond ist aufgegangen" und "Auf uns" - von Andreas Bourani. Treffpunkt war gegen 17 Uhr der Speisesaal unserer Schule. Viele Kinder und deren Eltern kamen und wollten sich dieses Ereignis nicht entgehen lassen. Es war eine tolle Stimmung, die mit einem anschließenden Snack am Buffet - welches unsere Kinder mit ihren Eltern gestellt hatten - abgerundet wurde. Anschließend haben alle Kinder noch ausgelassen auf dem Schulhof gespielt. Sprachlich gab es durchaus Barrieren, die sich aber durch Hände und Füße beim Spielen quasi in Luft auflösten. Ein Teil unserer Kinder und Eltern haben unsere Gäste gegen Abend noch ins Jugenddorf am Müggelsee begleitet - der Unterbringung der Reisegruppe für einige Tage. Dort wurde noch beim Grillen und Lagerfeuer die angenehme Sommer-brise genossen, interessante Gespräche geführt und natürlich gespielt. Es war sehr schön zu sehen, wie offen Menschen so unterschiedlicher Kulturen miteinander umgehen können.

MK
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